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die ufo Galerie wird gefördert von der

Filmschau

18. Juni 20 Uhr

Filmschau


DAS GESPRÄCH

Philippe Malone – DAS GESPRÄCH
Aus dem Französischen von Kristin Schulz
Sonntag, 10. Mai, 17.00 Uhr
UFO Galerie und Kunstraum
Szenische Lesung mit Gästen
Regie Heike Irmert

DAS GESPRÄCH wirft Fragen nach dem Verhältnis von Macht und Wirtschaft auf. Chefin und Gewerkschafterin stehen sich gegenüber, beide durch die Erfahrungen des Arbeitskampfes gealtert. Zu den beiden gesellt sich die Tochter der Arbeitnehmerin als Vertreterin einer Generation, die statt politischer Ziele nur mehr das persönliche Fortkommen vor Augen hat – mittels Arbeit, was heißt: materielle Absicherung. Malones – auch typographisch hervorstechende – Sprache traut dem Wort mehr zu, als nur einen szenischen Vorgang voranzutreiben: Ob als Spielball oder Fallbeil, immer ist sie Handlung an sich.
Philippe Malone hat, seit er für das Theater schreibt, zahlreiche Stipendien erhalten. Alle Stücke, die er selbst oder als Co-Autor verfasst hat, sind in Frankreich, Deutschland und Polen inszeniert, szenisch gelesen oder als Hörspiel gesendet worden. Philippe Malone ist auch Fotograf.

Thalia Theater Halle


SHOWTIME II

2. Rundgang durch die neuen Galerien in Halle
Samstag, 9. Mai 2009, 12–20 Uhr

Im Oktober 2008 präsentierten sich alle von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Programms RENT A GALLERY geförderten Galerien in einem gemeinsamen Rundgang. Nun folgt – nach diesem gelungenen Auftakt – in den halleschen Galerien ein zweiter.
Die neuen Galerien in Halle sind anregende Orte des Austauschs über zeitgenössische Kunst. Sie bereichern die Stadt und wirken über ihre Grenzen hinaus. Sie sind nicht nur Räume, in denen Kunst gezeigt und verkauft wird, sondern ebenso Räume der Kreativität, die auch jungen Talenten die Chance bieten entdeckt zu werden.
Schon seit Jahrhunderten ist Halle eine Stadt der künstlerischen Avantgarde. Daran anzuknüpfen, ist immer wieder eine große Herausforderung; dazu gehören Mut, Innovationskraft, materielle Unterstützung und Orte, an denen diese Arbeiten gezeigt und damit öffentlich wirksam werden können. Dieser Arbeit haben sich die neuen halleschen Galerien ver-schrieben und ihre bisherige Tätigkeit gibt berechtigte Hoffnung, dass dieses Anliegen gelingt.

ShowtimeII


Was du wissen solltest (Die Zukunft)

Mittwoch., 6. Mai 2009, 20:00 Uhr

Am 6. Mai 2009 sprechen Jan Caspers, Anne König, Vera Tollmann und Jan Wenzel über ihre Arbeit im Öffentlichen Raum: Ein Abend über Dokumentartheater, World Airways, Urlaubsflüge, Ausstellungsverbote, Soldatenblogs, Eidesstattliche Erklärungen, die unsichtbare Armee und die (Un)unterscheidbarkeit von Militärischem und Zivilen.

Im Frühjahr 2008 verbrachten wir - Jan Caspers, Anne König, Vera Tollman und Jan Wenzel - einige Tage auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/ Halle. Das Hallenser Thalia-Theater hatte 17 verschiedene Regisseure, Schauspieler, Performer und bildende Künstler eingeladen, im Rahmen des internationalen Theaterfestivals "Theater der Welt"  neue Inszenierungsformen im öffentlichen Raum zu erproben. Schon am ersten Tag auf dem Flughafengelände fielen uns immer wieder Maschinen auf, die auf ihrem Heckflügel einen stilisierten Globus trugen. Dieses Logo kannten wir nicht und recherchierten im Internet: Bei der Fluggesellschaft handelte es sich um World Airways, ein Unternehmen, das vornehmlich im Auftrag des Pentagon Soldaten befördert. Amerikanische GIs auf dem Flughafen Leipzig/ Halle - dem wirtschaftlichen Leuchtturm Mitteldeutschlands?Bei unseren Recherchen stellten wir fest, dass der Flughafen Leipzig/ Halle, von der lokalen Öffentlichkeit weit gehend unbemerkt, seit Mai 2006 als Tankstopp für US-Truppentransporte in die Kriegsgebiete im Irak und in Afghanistan genutzt wird. 2008 machten zirka 450.000 Soldaten hier einen Zwischenstopp, um im Transitbereich des streng abgeschirmten Terminal A für einige Stunden die Zeit totzuschlagen. Die Arbeit, die wir für das Theaterfestival entwickelten, trug den Titel "Was du wissen solltest (Die Zukunft)". Sie bestand aus einer Zeitung und einem 20 Meter langen Fensterbild mit Scherenschnitten. Kurz vor Eröffnung des Theaterfestivals machte die Geschäftsleitung des Flughafens von ihrem Hausrecht Gebrauch und untersagte die Präsentation unserer Arbeit, weil in ihr die militärische Nutzung des Flughafens thematisiert wurde.


Mit Visiting Artist setzt Werkleitz die erfolgreiche Tradition von Künstlerpräsentationen fort, in denen der Dialog mit dem Publikum Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess ermöglicht.

Der erste Visiting Artist Termin wurde in Kooperation mit Studierenden des Fachgebietes Medienkunst der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein konzipiert und organisiert.

Werkleitz Gesellschaft


Jazzchor "in Tune"
Montag 5.5.2009 um 20 Uhr

moderiert vom singing-Kunstwissenschaftler Dr. Johannes Stahl und unter der musikalischen Leitung von Volker Kruschynski werden Jazzstandards intoniert. Der Chor in Tune ist am städtischen Konservatorium GFH angesiedelt.


InTune






Filmschau im ufo

displaced“ - deplatziert?

Der Begriff der sogenannten “Displaced Person” bezeichnet einen Menschen, der „nicht an diesem Ort beheimatet ist“. Ursprünglich 1944 von den westlichen Alliierten als eine Verwaltungskategorie für die Bezeichnung von Flüchtlingen eingeführt, steht der Begriff heute allgemein für Menschen, die infolge von Krieg, Verfolgung oder auch Katastrophen ihr Herkunftsgebiet verlassen mussten und aufgrund der Situation nicht dorthin zurückkehren können. Seitens der Regierungen werden Flüchtlinge in politisch Verfolgte und so genannte „Wirtschaftsflüchtlinge“ unterteilt. Erstere Gruppe hat die Möglichkeit, Asyl in einem anderen Land zu beantragen, der Gruppe der „Wirtschaftsflüchtlinge“ bleibt diese Option verwehrt. Doch ist oft eine Verkettung von Krieg und wirtschaftlichen Gründen die Ursache für die Abwanderung von Menschen und ein Motor für Migration und Flucht.

22 Millionen Flüchtlinge gibt es nach Zahlen des UNHCR (UN Hochkommissariat für Flüchtlinge) weltweit. Dies sind aber nur registrierte Flüchtlinge. Es ist davon auszugehen, dass es weitaus mehr sind. Außerdem gibt es schätzungsweise 25 Millionen Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind (Binnenflüchtlinge). Insgesamt wird davon ausgegangen, dass weltweit 120 bis 200 Millionen Menschen in der Migration leben, also in einem Land leben, dass nicht ihr Heimatland ist. Das entspräche in etwa der Bevölkerung Brasiliens.

Die kommende Filmschaureihe wird sich unter dem Motto „displaced“ mit dem großen Themenkomplex Flucht, Asyl, Migration und Grenzen beschäftigen und versuchen, einige Aspekte näher zu beleuchten. Zu sehen geben wird es eine kleine Auswahl an internationalen Spielfilmen, sowie Arbeiten junger Filmemacherinnen.

Die Filmschau wird organisiert von Studierenden der Burg Giebichenstein mit Unterstützung der ufo-Galerie. Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter wird die Filmschau im Vorgarten des ufo stattfinden.

Filmschau






Im Staub der Sterne
DEFA Film von 1976

Freitag 23. Januar 2009, 20 Uhr

Sozialismus goes Weltraum; denn auch hier gibt es unterdrückte Völker zu befreien. In „Im Staub der Sterne“ wird das von einer angesexten Kosmonautencrew erledigt, die sich niemals vom bunt durchgeknallten bösen Herrscher täuschen lässt. Nach Dünyayý Kurtaran Adam, dem Vorbild aller anatolischer Heldenraumfahrerfilme, nun ein weiteres Highlight kreativer NON-Hollywood-Movies.


Die Film findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Science Fiction der HKD Halle statt..


Die Filmschau - diesmal mit Puschen für warme Füße im wohlig geheizten ufo

"Le Ping Pong d‘Amour

am Donnerstag, 15.01.09, 20:00 Uhr

Die „fiktionale Doku-Soap“ Le Ping Pong d‘Amour beschreibt aus einem selbstreflexiven und ironischen Blickwinkel den Werdegang einer Wohngemeinschaft. Von der „als subversiv begriffenen Idee des guten, gemeinsamen Zusammenlebens“ zum Prozess der Individualisierung.

Zwischen 1997 und 2007 im Umfeld des Berliner Buchladens b_books entstanden, besteht die Soap aus drei Staffeln mit jeweils vier bis fünf Episoden. Es werden Folgen aus allen drei Sets zu sehen sein um einen Gesamteinblick in dieses ungewöhnliche Filmprojekt zu geben.

Jochen Heilek, ein Mitglied des Filmkollektivs, erzählt vor Ort über die Hintergründe der Entstehung.


Mehr Infos gibt es unter: www.teampingpong.org oder www.bbooks.de.
Der Eintritt zur Filmschau ist frei.
Die Film findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Science Fiction der HKD Halle statt..



.. im Rahmen der Ausstellung „better get straight to the point“ von KLUB7 in der Ufo-Galerie Halle.

Wenn es sie überhaupt gegeben hat: was war die Berliner Mauer? Ein Bild, eine (soziale) Plastik, eine Kulisse oder ein "chaotisches Gesamtkunstwerk", wie es in den 1980er Jahren Michael Nungesser behauptete? Anhand zahlreicher unveröffentlichter Dias von Mauer und den darauf befindlichen Botschaften geht Johannes Stahl dieser Frage nach. Zwischen Nostalgie, Bewältigung und Spurensuche findet er Verbindungen, die bis heute reichen.

UFO-GALERIE, ADAM-KUCKHOFF-STRAßE 30, HALLE

MI. 17.12.2008 VORTRAG VON DR. JOHANNES STAHL: "DIE BERLINER MAUER ALS GESAMTKUNSTWERK" - 20UHR
DI. 23.11.2008 FINISSAGE ab 20UHR

(Der Eintritt ist frei.)


"Die Berliner Mauer als Gesamtkunstwerk"

am Mittwoch, 17. Dezember um 20:00 Uhr in der ufo-Galerie

Vortrag von Dr. Johannes Stahl
Eintritt: frei


.. im Rahmen der Ausstellung „better get straight to the point“ von KLUB7 in der Ufo-Galerie Halle.

Wenn es sie überhaupt gegeben hat: was war die Berliner Mauer? Ein Bild, eine (soziale) Plastik, eine Kulisse oder ein "chaotisches Gesamtkunstwerk", wie es in den 1980er Jahren Michael Nungesser behauptete? Anhand zahlreicher unveröffentlichter Dias von Mauer und den darauf befindlichen Botschaften geht Johannes Stahl dieser Frage nach. Zwischen Nostalgie, Bewältigung und Spurensuche findet er Verbindungen, die bis heute reichen.

UFO-GALERIE, ADAM-KUCKHOFF-STRAßE 30, HALLE

MI. 17.12.2008 VORTRAG VON DR. JOHANNES STAHL: "DIE BERLINER MAUER ALS GESAMTKUNSTWERK" - 20UHR
DI. 23.11.2008 FINISSAGE ab 20UHR

(Der Eintritt ist frei.)


"Mediendemokratie - (Ohn)Macht der Politik?"

am Montag, 15. Dezember um 20:00 Uhr in der ufo-Galerie

Ein Vortrag von Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha mit anschließendem Gespräch
Eintritt frei

Die Medien sind die wichtigste Informationsquelle im Bereich Politik. Durch Zeitungen, Internet und Rundfunk erfahren wir, was in Brüssel, Berlin und Magdeburg passiert. In dieser Schlüsselstellung sehen sich die Medien häufig der Kritik ausgesetzt, nicht frei von eigenen Interessen zu berichten. Doch wer beeinflusst hier eigentlich wen? Sind Politiker tatsächlich auf das Wohlwollen der Journalisten angewiesen? Oder hat sich im Laufe der Zeit ein wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis zwischen Medien und Politik entwickelt, was letztlich nicht ohne Folgen für unser politisches System bleibt?


www.boell-sachsen-anhalt.de


Die Filmschau

"Deutschland im Herbst"

am Donnerstag, 11. Dezember um 20:00 Uhr

Eintritt: frei
Länge: 119'
Sprache: deutsch

Die 2. Filmschau mit Deutschland im Herbst. Dieses mal weitaus kürzer (119 min), dafür ein Klassiker des kollektiven Films.

1978, kein halbes Jahr nach der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, taten sich Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Edgar Reitz, Rainer Werner Fassbinder und sieben weitere Filmemacher aus dem unmittelbaren und erweiterten Umfeld des Jungen Deutschen Films zusammen, um mit "Deutschland im Herbst" eine Reaktion auf die Ereignisse des so genannten "deutschen Herbstes" 1977 zu liefern.

"Deutschland im Herbst" kam zu einem Zeitpunkt in die Kinos, als die Stimmung im Lande sich noch nicht von den Ereignissen des "Terror-Herbstes" erholt hatte. Die RAF entfremdete sich mit ihren Gewaltaktionen von der Basis - und erst recht der Bevölkerung, die sie immer noch zu repräsentieren meinte -, während die Bundesregierung die Grenzen der Rechtstaatlichkeit mit abenteuerlichen Gesetzesnovellen auslotete. Dazwischen peitschten die Medien, allen voran die Springer-Presse, die schon bei den Studentenprotesten zehn Jahre zuvor im Mittelpunkt der Kritik gestanden hatte, die Emotionen und Ängste unnötig hoch. Eine vernünftige Debatte war in Deutschland unmöglich geworden.

Gegenöffentlichkeit

In dieser Situation entschieden Kluge, Reitz, Fassbinder & Co, dass die Zeit für eine Gegenöffentlichkeit reif sei, und mit Hilfe von Kollegen entwickelten sie das Konzept eines Essayfilms, der sich subjektiv wie objektiv mit den Erfahrungen des "deutschen Herbstes" befasste. Die Form variierte zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, privaten Eindrücken und öffentlichen Bildern aus den Medien. Herausgebracht wurde der Film vom renommierten Filmverlag der Autoren, der 1971 unter anderem von Fassbinder und Wim Wenders als Alternative zur etablierten Produktions- und Verleihstruktur gegründet worden war. Kollektivfilm ist "Deutschland im Herbst" bei seinem Erscheinen genannt worden, und schon damals war das Konzept nicht mehr ganz neu.

Deutschland im Herbst ist der zweite Film in einer Reihe von Filmen, die um den Begriff des Kollektivs kreisen. Übergeordnet meint das Kollektiv ein soziales Gebilde, das von Menschen mit ähnlichen Interessen gleichberechtigt und nicht-hierarchisch gestaltet wird. Sich im Kollektiv zu organisieren, zu leben oder (künstlerisch) zu arbeiten heißt vor allem, nicht alleine, sondern zusammen Projekte, welcher Art auch immer, anzugehen.
Einmal im Monat zeigen wir dieses Semester kollektiv produzierte Filme, Filme über Künstlergruppen und Filme, die sich mit gemeinschaftlichem Leben und Arbeiten auseinandersetzen.

Die Filmschau ist eine Initiative von Studierenden der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design und findet im Rahmen des Alternativen Vorlesungsverzeichnis der MLU statt. Die Filmschau gibt es jeden zweiten Donnerstag im Monat im ufo.


Politische Eliten

Dienstag, 02. Dezember 20:00 Uhr
Eine Vortragsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt
Eintritt: frei

Wie repräsentativ ist das Führungspersonal?

Parlamente werden oft abwertend als Quasselbuden bezeichnet. Und an Stammtischen vernimmt man häufig Umschreibungen wie “die da oben”. Offensichtlich werden MandatsträgerInnen nicht als Teil des Volkes wahrgenommen, sondern als eine sich abschottende und elitäre Führungsclique. Aber sind politische Eliten in einem Demokratischen Staat nicht gerade dadurch gekennzeichnet, dass der Weg ins Parlament jedem Bürger und jeder Bürgerin offen steht? Was ist dran an diesen Vorurteilen und wie setzen sich unsere Parlamente tatsäch-lich zusammen? Gibt es den/die “typischen” Abgeordnete/n? Wie und wo rekrutieren die Parteien Ihre KandidatInnen?

Ein Vortrag mit Dr. Michael Edinger (Politikwissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit anschließender Diskussion.


Demokratie nach Kassenlage

Dienstag, 25. November 20:00 Uhr
Eine Vortragsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt
Eintritt: frei

Wie demokratiefern sind die Deutschen?

Zahlreiche aktuelle Studien verweisen auf eine zunehmende Distanz der BürgerInnen zur Demokratie und den damit verbundenen politischen Verfahren und Prinzipien. Da Medienberichte oft zu Zuspitzungen neigen, lohnt ein genauerer Blick auf diese Umfrageergebnisse. Geben die Daten wirklich eine Situationsbeschreibung wieder oder verbirgt sich dahinter sogar ein Trend? Warum nehmen immer mehr Menschen diese ablehnende Haltung gegenüber der Demokratie ein und was genau verbinden sie mit diesem Begriff?

Ein einführender Vortrag von Ossip Fürnberg (Politikwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) mit anschließender Diskussion.

 


Langer Abend der Galerien

Samstag, 29. November 14:00-22:00 Uhr
16:00-18:00 Uhr urban-basteln mit Klub7
ab 20 Uhr "StreetTV" Filme und Musik

Eintritt frei

Zum langen Abend der Galerien wird klub7 mit großen und kleinen Gästen "urban basteln"

Abends gibts StreetTV und Musik.



La Commune" von Peter Watkins

Donnerstag, 13. November 19:00 Uhr
Eintritt: frei
Länge: 345'
Sprache: französisch (UT: englisch)

Die Filmschau

La Commune (Paris, 1871) is a historical drama film directed by Peter Watkins about the Paris Commune. It is a historical re-enactment in the style of a documentary and was shot in just 13 days in an abandoned factory on the outskirts of Paris. The large cast is mainly non-professional, including many immigrants from North Africa, and they did much of their own research for the project. As Watkins says, "The Paris Commune has always been severely marginalized by the French education system, despite - or perhaps because - it is a key event in the history of the European working class, and when we first met, most of the cast admitted that they knew little or nothing about the subject. It was very important that the people become directly involved in our research on the Paris Commune, thereby gaining an experiential process in analyzing those aspects of the current French system which are failing in their responsibility to provide citizens with a truly democratic and participatory process." (wikipedia)

La commune ist der erste Film in einer Reihe von Filmen, die um den Begriff des Kollektivs kreisen.Übergeordnet meint das Kollektiv ein soziales Gebilde, das von Menschen mit ähnlichen Interessen gleichberechtigt und nicht-hierarchisch gestaltet wird. Sich im Kollektiv zu organisieren, zu leben oder (künstlerisch) zu arbeiten heißt vor allem, nicht alleine, sondern zusammen Projekte, welcher Art auch immer, anzugehen.
Einmal im Monat zeigen wir dieses Semester kollektiv produzierte Filme, Filme über Künstlergruppen und Filme, die sich mit gemeinschaftlichem Leben und Arbeiten auseinander setzen.
Die Film findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Science Fiction der HKD Halle statt..


Die Filmschau ist eine Initiative von Studierenden der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design und findet im Rahmen des Alternativen Vorlesungsverzeichnis der MLU statt. Die Filmschau gibt es ab sofort jeden zweiten Donnerstag im Monat im ufo.
Weitere Termine:
11.Dezember 2008
15. Januar 2009
12. Februar 2009
jeweils um 20:00 Uhr


Finissage der Ausstellung "Questioning Identity"und Liederabend mit Chansons der 20er Jahre

Freitag, 14. November 20:00 Uhr

Eintritt: frei

Gesang: Ulrike Kleint / Klavier: Catleen George



Mittwoch 22. Oktober 22:00 Uhr

metal de la chanson

Vocals: Bjoern Geske Piano: Arthur Thieme

klingt wie:
Heavy Metal Comedy Show
Heavy Metal Hits performed by Piano and Vocals
Eine bunte Reise durch die Musikgeschichte dieser wunderbaren Stilrichtung, nur bewaffnet mit einer Luftgitarre und einer Menge wundersamer Geschichten aus dem Notenwald. Auf diese Weise, Jagd nach Phonzahlrekorden zu machen, mutet vielleicht seltsam an, ist aber durchaus moeglich. Ein manchmal etwas befremdlicher Angriff auf Trommel- und Zwerchfell!
So, you see: it's not only Rock'n'Roll, but we still like it!!!


Samstag, 18. Oktober 2008 14-22 Uhr

ShowTime - der NeueGalerien-Rundgang in Halle

Acht neue Galerien in der Saalestadt stellen sich vor

Mittlerweile 30 Galerien werben in Halle (Saale) um Kunstinteressierte, viele neue sind in den letzten Monaten hinzugekommen. Doch an der Vermarktung mangelt es. Das soll sich jetzt ändern. Am 18. Oktober wird zum 1. Rundgang durch die neue Galerienlandschaft von Halle eingeladen. Von 14 bis 22 Uhr stellen sich die von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, im Rahmen des „RENT A GALLERY“ Programms, geförderten Galerien erstmals in einem Rundgang vor.

Mit dabei sind der Raum Hellrot, archcouture, ufo – Galerie und Kunstraum, FORUM für MALEREI, Forum für zeitgenössische Keramik und dieschönestadt. Außerdem zu Gast in der Saalestadt sind die HO-Galerie aus Magdeburg und der Kunsthof in Halberstadt.

Die Besucher erwartet neben unterschiedlichen Ausstellungen, Gesprächen mit Künstlern und Galeristen und geführten Rundgängen, ein spannendes Programm. vor der und vor dem sie geflohen sind.


Samstag, 18. Oktober 2008 um 20 Uhr

Aufführung der Kompositionen "Taupila Ree" und "Erüb" durch den Gitarristen Rodrigo Guzmán

Im Rahmen der Ausstellung Torsten Pfeffer - Kompositionen und des NeueGalerien-Rundgangs ShowTime findet eine Aufführung zweier Kompositionen für Gitarre statt.

Der Eintritt ist frei.

 


Sonntag, 31. Mai 2008 um 20 UhrUhr

Fahnenflucht von Pauline Sales Aus dem Französischen von Silvia Berutti-Ronelt

Eine Lesung im Rahmen der NOUVEAUX AUTEURS # 5 – La semaine française 2008 des Thalia Theaters Halle (28.5. - 1.6.2008)

In einem gemieteten Haus auf dem Landnehmen zwei Männer um die vierzig ihr Frühstück zu sich. Sie haben „desertiert“, Frauen, Kinder und Arbeit verlassen, um zu versuchen, für ihr Leben wieder einen Sinn zu finden. Wer sind sie? Was können sie noch verwirklichen? Wie können sie es fertigstellen, nicht zu sterben, bevor sie zu sich selbst gefunden haben ? All diese Fragen quälen sie, und dabei ist es anzunehmen, dass sie ein eher gelungenes Berufs- und Familienleben, jedenfalls keine finanziellen Probleme hatten. Für diesen Rückzug aus dem Alltag haben sie sich Regeln zurechtgelegt, eine Körper- und Geistespflege, die der Keim ihrer Wiedergeburt werden soll. Vor allem aber ist die Anwesenheit von Frauen in ihrem Umfeld verboten, um nicht von einem flüchtigen Abenteuer verlockt zu werden. So leben sie seit zwei, vielleicht drei Wochen zurückgezogen. Ohne es sich eingestehen zu wollen, fühlen sie, dass sie sich ein neues Gefängnis geschaffen haben und ein Paar bilden, was ebenso beklemmend, wenn nicht schlimmer ist als das Leben mit ihrer jeweiligen Frau, vor der und vor dem sie geflohen sind.


Donnerstag, 29. Mai 19.00 im ehemaligen Karstadtgebäude, Mansfelder Str. 15 in Halle

»Käufer – Kunstmarkt – Kunst? Die neue Galerienlandschaft in Halle«

Vorstellung der von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in der Initiative "Rent a Gallery" geförderten Galerien und anschließende Podiumsdiskussion

Seit Beginn ihrer Initiative „Rent a Gallery“ im Jahr 2007 hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sieben Galerien und Kunsträume gefördert, fünf davon befinden sich in Halle. Damit ist es gelungen, der jungen Kunst die seit Jahren benötigten Ausstellungsräume und Diskussionsorte zu schaffen. Der Kunststandort Halle hat sich dadurch stark geändert. Durch die Galerien entsteht eine lebendige Kunstszene und auch für auswärtige Künstlerinnen und Künstler entwickelt sich die Saalestadt zu einer begehrten Adresse.

Im Rahmen der Ausstellung "48 Karat"  veranstaltet das Kunstbüro Frühtau ein Pecha Kucha, in dem die in der Kunststiftungsinitiative "Rent a Gallery" entstandenen Galerien Raum HELLROT, Forum für Malerei, Forum für zeitgenössische Keramik, ufo, dieschoenestadt, archcouture und HO Galerie vorgestellt werden. Pecha Kucha ist ein aus Japan stammendes Präsentationsformat für kreative Köpfe, bei dem mit Unterhaltungscharme und Präzision neue Ideen aus den Bereichen Kunst, Design und Wissenschaft unter die Leute gebracht werden. Der erste Pecha Kucha in Halle ist ein ideales Schaufenster für die neue Galerieszene.

Auf einem anschließenden Podium diskutieren: Prof. Ulrich Klieber (Rektor der Burg Giebichenstein), Holger Neumaier (Künstler und Galerist ufo Galerie), Florian Bielefeldt (Künstler) Ingolf Kern (Stellv. Chefredakteur des Kunstmagazin Monopol) Dr. Johannes Stahl (Kurator), Manon Bursian (Direktorin der Kunststiftung) Moderation: Dr. Joachim Penzel (Kunstwissenschaftler)
Zur Diskussion steht die Neubewertung des Kunststadtortes Halle. Worin liegt die Spezifik der neuen Galerien und Projekträume? Welche Chancen bieten sie für Künstlerinnen und Künstler vor Ort sowie für lokales und auswärtiges Publikum? Welcher Kunstbegriff wird hier verhandelt? Wie schneidet Halle im überregionalen Vergleich ab? Welche kurz- und längerfristigen Wirkungen haben Strukturförderungsprojekte im Kunstbereich? Welche Perspektiven haben private Galerien an einem ökonomisch schwachen Standort?

Der Eintritt ist kostenlos.

 


11. Mai 2008 um 20 Uhr

Neuland - ein Film von Daniel Kunle & Holger Lauinger, D 2007, 74 min

Sonntag: 11. Mai 2008 um 19.00 Uhr (in Anwesenheit des Autors Holger Lauinger)
Welche Experimente wollen Politik und Bürger anhand drängender Probleme überforderter, unterfinanzierter Kommunen im globalen Standortwettbewerb, eines drastischen Bevölkerungsrückganges und unsicheren Arbeits- und Einkommensverhältnissen wagen? Mit dem Film "Neuland" stellen Daniel Kunle und Holger Lauinger diese drängende Frage und suchen nach Initiativen in den Neuen Bundesländern, die dieses Wagnis auf sich nehmen, lassen aber auch Resignation und Alltag nicht aussen vor. Dabei unterstellen die beiden Autoren, dass sich Leerräume auch als Räume für Experimente, Lebens- und Arbeitsweisen jenseits bzw. parallel der aktuellen Vergesellschaftung nutzen lassen. Ob diese Sichtweise überzogen ist oder so utopisch formuliert werden muss, können wir im Anschluss an die Vorführung mit Holger Lauinger persönlich diskutieren.

Der Eintritt ist kostenlos.
Die Einladung wurde ermöglicht durch die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Die Film findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Science Fiction der HKD Halle statt..


30. April 2008 um 21 Uhr

loewe screens: Roman Signer

Vorgestellt von Sebastian Löwe, Student der Medienkunst der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.

 


16. April 2008 um 21 Uhr

loewe screens media arts

Filme und Originalaufnahmen von Graham, Muehl, McCarthy, Anderson, Ono, Campus, Klein, Wegman oder Acconci.
Fluxus, Happennig und Videokunst.

Vorgestellt von Sebastian Löwe, Student der Medienkunst der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.

 


10. April 2008 um 20 Uhr

hybrid video tracks

Vortrag und Präsentation im Rahmen des alternativen Vorlesungsverzeichnis der Studierenden der Uni Halle

 


14. - 28. März 2008

Beiprogramm zur Ausstellung "das dritte Ohr - KÜNSTLERISCHE POSITIONEN ZUR BEGEGNUNG MIT DEM ALTER "

am Mittwoch 19. März 2008
Vortrag „Eure Alten werden Träume haben“
Reinhard Feuersträter, Diakon und Seelsorger

Beginn: 19.00 Uhr

am Mittwoch 26. März 2008

Kurzfilme Gregors größte Erfindung, Feierabend u.a.
Beginn 20.00 Uhr

am Freitag 28. März 2008

Tanztee mit Dj Schellack Holmes und Toralf Friesecke.
Beginn ab 16.00 Uhr

 


22. und 23. Februar 2008

EIN KESSEL BUNTES - ERÖFFNUNGSSAUSE

am Freitag 22. Februar 2008
Aufbau.OST
Jenseits der Idylle

Vernissage 19.00 Uhr
Es sprechen der Theologe, Bürgerrechtler und ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Edelbert Richter und der Kunstwissenschaftler Dr. Joachim Penzel.
Musikalische Begleitung von Lysann Benndorf (vocals) und Toralf Friesecke (acc).
im Anschluß die menschliche Plattenlegermaschine M PL M (Braunschweig) Performance und DISKO

am Samstag 23. Februar 2008

Puppentheater mit Henning Hacke, Weimar
Beginn 15.30 Uhr

Science Fiction: „Dünyayý Kurtaran Adam“ türkische Star Wars B-Movie Adaption – sehenswert!
Beginn 19.00 Uhr

Visual Jockey Egges and friends
Beginn 21.00 Uhr